Frühlingsbeginn und Entspannung: Wenn die ersten milden Tage kommen, die Vögel schon vor dem Wecker zwitschern und der Wintermantel langsam zu warm wird, beginnt eine besondere Zeit im Jahr: der Frühling.
Für viele Menschen fühlt sich der Frühlingsbeginn an wie ein leises Versprechen: Es wird wieder leichter.
In diesem Blogbeitrag möchte ich Sie mitnehmen in diese besondere Übergangszeit – hinaus in die Natur rund um Gelsenkirchen und hinein in Ihre innere Welt.
1. Was der Frühling mit uns macht – ein natürlicher innerer Aufbruch
Der Mensch ist ein Teil der Natur – auch wenn wir den Großteil des Tages in geschlossenen Räumen verbringen. Mit dem Beginn des Frühlings verändert sich deshalb nicht nur die Landschaft draußen, sondern auch etwas in uns.
Frühlingsbeginn und Entspannung: Mehr Licht, mehr Energie
Die Tage werden länger, das Licht wird intensiver. Diese Veränderung wirkt auf unseren Biorhythmus:
- Wir werden oft wacher und aktiver.
- Die Stimmung kann sich aufhellen.
- Viele Menschen spüren mehr Lust auf Bewegung und frische Luft.
Gleichzeitig kann der Übergang vom Winter in den Frühling auch anstrengend sein: Der Körper stellt sich um, manche fühlen sich „frühlingsmüde“, andere wirken unruhig, schlafen schlechter oder sind reizbarer.
Es ist ganz normal, wenn Sie rund um den Frühlingsbeginn das Gefühl haben, ein bisschen „aus dem Takt“ geraten zu sein. Die Kunst besteht darin, diese Übergangszeit bewusst zu gestalten, statt sich von ihr überrollen zu lassen.
2. Frühlingsbeginn und Entspannung in und um Gelsenkirchen – Naturerlebnisse vor der Haustür
Viele Menschen verbinden Natur spontan mit Wäldern, Bergen oder dem Meer. Doch auch hier im Ruhrgebiet, mitten in Gelsenkirchen, gibt es Orte, an denen der Frühling deutlich spürbar wird.
Vielleicht kennen Sie einige der folgenden Plätze:
- den Nordsternpark,
- den Stadtgarten oder den Stadtwald,
- die Umgebung rund um Schloss Berge mit dem Berger See,
- den Revierpark Nienhausen,
- kleinere Grünanlagen in Ihrem eigenen Stadtteil.
Sie müssen nicht weit fahren, um den Frühlingsbeginn mit allen Sinnen wahrzunehmen. Oft reichen schon:
- ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause,
- ein bewusster Blick in die Baumkronen vor der eigenen Haustür,
- ein Moment auf einer Parkbank, bevor Sie nach Hause gehen.
Worauf Sie beim Frühlingsspaziergang achten können
Beim nächsten Spaziergang könnten Sie sich einmal vornehmen, den Frühling ganz gezielt zu entdecken:
- Die Luft: Riecht es anders als noch vor einigen Wochen? Vielleicht frischer, feuchter, erdiger?
- Der Boden: Sind erste zarte Pflanzen zu sehen, kleine grüne Spitzen, die sich durch die Erde schieben?
- Die Bäume: Zeigen sich Knospen? Verändert sich die Farbe der Zweige?
- Die Geräusche: Hören Sie mehr Vögel? Vielleicht ein lebhafteres Zwitschern, ein Rufen in den Baumkronen?
- Das Licht: Wirkt das Licht weicher, heller, weiter?
Diese bewusste Wahrnehmung ist bereits eine Form von Achtsamkeit. Sie bringt Sie aus dem Kopf in den Moment – und genau das ist eine wichtige Grundlage für Entspannung.
3. Innerer Frühjahrsputz – Loslassen, was nicht mehr zu Ihnen passt
Zum Frühlingsbeginn gehört für viele Menschen der klassische Frühjahrsputz: Fenster werden geputzt, Schränke ausgemistet, Altes wird aussortiert.
Doch wie wäre es, wenn Sie diesen Gedanken auch nach innen übertragen?
Was darf innerlich gehen?
Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden in Ihrem Inneren „Schubladen“ und „Regale“ durchsehen. Fragen Sie sich:
- Welche Gewohnheiten aus dem Winter möchte ich nicht mit in den Frühling nehmen?
- Welche Gedankenmuster sind schwer und ziehen mich eher runter?
- Welche Verpflichtungen tun mir nicht gut oder sind längst überholt?
Es geht nicht darum, alles auf einmal zu verändern. Aber vielleicht gibt es einen kleinen, konkreten Schritt, den Sie gehen können:
- Weniger Bildschirmzeit am Abend.
- Ein klares „Nein“ zu einer Aufgabe, die ständig Energie raubt.
- Ein bewusst eingerichteter „Feierabend“, statt gedanklich immer weiterzuarbeiten.
Was darf wachsen?
Dem Loslassen darf immer ein liebevolles „Was möchte ich stattdessen nähren?“ folgen:
- Mehr Zeit in der Natur.
- Regelmäßige Entspannungszeiten für sich selbst.
- Sanfte Bewegung, die Freude macht.
- Ein Ritual am Morgen oder Abend, das Ihnen gut tut.
Yoga, Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung sind wunderbare Werkzeuge, um diesen inneren Frühjahrsputz zu unterstützen. Sie helfen dabei, den Körper zu spüren, den Geist zu beruhigen und innerlich Platz zu schaffen für Neues.
4. Achtsamkeit im Frühling – die Natur als Lehrerin
Der Frühlingsbeginn ist eine wunderbare Einladung, Achtsamkeit in den Alltag zu holen. Sie müssen dafür nicht stundenlang meditieren – es reichen oft kleine, bewusste Momente.
Kleine Morgenroutine zum Frühlingsbeginn
Ein Vorschlag für einen „Frühlingsmorgen“:
- Fenster öffnen: Lassen Sie das Licht und die Luft bewusst herein.
- Drei tiefe Atemzüge: Spüren Sie, wie frische Luft in den Körper strömt.
- Ein kurzer Stretch: Die Arme nach oben, sich einmal lang machen, gähnen, den Rücken sanft runden.
- Ein Satz für den Tag: Zum Beispiel „Heute darf es leichter werden“ oder „Ich öffne mich dem, was mir gut tut“.
Solche Rituale können helfen, den Tag bewusst zu beginnen – statt direkt ins Funktionieren zu rutschen.
Kleine Übung: innere Frühlingswiese
Suchen Sie sich einen ruhigen Platz, setzen oder legen Sie sich bequem hin:
- Schließen Sie die Augen und sagen Sie sich innerlich ein paar Mal: „Ich bin ganz ruhig.“
- Spüren Sie nacheinander Arme und Beine – lassen Sie sie schwer werden.
- Stellen Sie sich nun eine Wiese vor: zartes, frisches Grün, vielleicht erste Blumen.
- Sie „liegen“ in Ihrer Vorstellung auf dieser Wiese, spüren den Boden unter sich, fühlen sich getragen.
- Vielleicht hören Sie Vögel, fühlen einen leichten Wind auf der Haut.
- Bleiben Sie einige Minuten in diesem Bild, bevor Sie langsam wieder in den Raum zurückkehren.
In einem Kurs für Autogenes Training begleite ich Sie Schritt für Schritt in diese innere Ruhe und zeige, wie Sie die Methode sicher für sich anwenden können.
5. Wenn der Frühling nicht nur leicht ist – liebevoll mit sich umgehen
So sehr der Frühling für Neubeginn, Licht und Leichtigkeit steht – für manche Menschen ist diese Zeit auch herausfordernd:
- Manche spüren Allergien.
- Andere fühlen sich „unter Druck“, jetzt unbedingt aktiv und gut gelaunt sein zu müssen.
- Erinnerungen oder Veränderungen im Leben können gerade in dieser Jahreszeit besonders deutlich werden.
Wichtig ist: Es gibt kein „richtiges“ Fühlen im Frühling.
Sie dürfen:
- müde sein,
- zögerlich sein,
- traurig sein,
- gemischt fühlen.
Entspannungsmethoden wie Yoga, Autogenes Training und PMR unterstützen Sie dabei, einen liebevollen Umgang mit sich selbst zu finden – egal, wie Ihr Frühling sich gerade anfühlt.
6. Wie meine Kurse Sie rund um den Frühlingsbeginn unterstützen können
In meinen Kursen in Gelsenkirchen erlebe ich jedes Jahr, wie unterschiedlich Menschen den Frühlingsbeginn wahrnehmen. Manche kommen voller Energie und Tatendrang, andere eher erschöpft und überfordert.
Gerade deshalb lege ich in dieser Zeit besonderen Wert auf:
- Sanfte Übergänge statt harter Brüche
Niemand muss von 0 auf 100 wechseln. In den Stunden darf das Tempo langsam gesteigert werden – immer orientiert an Ihrem Befinden. - Achtsame Körperwahrnehmung
Wir üben, wieder zu spüren: Wo bin ich verspannt? Was tut mir gut? Wo brauche ich Grenzen, wo Öffnung? - Rituale für den Alltag
Ob kurze Atemübung, Entspannungssequenz oder kleine Yoga-Einheit – Ziel ist, dass Sie etwas mit nach Hause nehmen, das Sie selbst anwenden können.
Frühlingsbeginn und Entspannung: Yoga-Kurse zum Aufblühen
In den Yoga-Stunden zum Frühlingsbeginn stehen unter anderem im Mittelpunkt:
- sanfte Mobilisation nach der „Winterszeit“,
- wohltuende Dehnungen,
- herzöffnende Haltungen,
- ruhige Phasen zum Nachspüren.
Sie brauchen keine besonderen Vorkenntnisse – wichtig ist nur die Bereitschaft, sich Zeit für sich zu nehmen.
Frühlingsbeginn und Entspannung: Autogenes Training – innere Ruhe im Wandel
Die Kurse im Autogenen Training sind ideal, wenn Sie:
- häufig angespannt sind,
- schlecht abschalten können,
- innere Unruhe oder Schlafprobleme kennen.
Sie lernen Schritt für Schritt, sich selbst in einen ruhigeren Zustand zu führen – unabhängig von Jahreszeit und äußeren Umständen. Zum Frühlingsbeginn kann das helfen, die vielen neuen Eindrücke besser zu verarbeiten.
Frühlingsbeginn und Entspannung: Progressive Muskelentspannung – Loslassen lernen
Die PMR-Kurse eignen sich besonders, wenn Sie:
- körperliche Spannungen im Alltag bemerken (Nacken, Schultern, Rücken),
- viel sitzen,
- oft „angespannt“ wirken oder sich so fühlen.
Durch das abwechselnde Anspannen und Entspannen der Muskelgruppen entwickeln Sie ein gutes Gespür für Ihren Körper und lernen, Belastungen nicht „festzuhalten“.
7. Frühlingsbeginn und Entspannung: Ein persönlicher Impuls zum Abschluss
Der Frühlingsbeginn ist keine Prüfung, die Sie bestehen müssen, und auch kein Wettbewerb darum, wer die meisten Vorsätze erfüllt.
Er ist vielmehr eine Einladung:
- innezuhalten,
- bewusst hinzuschauen,
- liebevoll für sich zu sorgen,
- und Schritt für Schritt ein bisschen mehr Licht in den Alltag zu lassen.
Vielleicht stellen Sie sich in den nächsten Tagen einmal folgende Fragen:
- Wo darf es in meinem Leben leichter werden?
- Was möchte ich nicht mehr mit in den Frühling nehmen?
- Was wünsche ich mir, dass in mir wachsen und aufblühen darf?
Wenn Sie diesen Weg nicht allein gehen möchten, begleite ich Sie gerne in meinen Yoga-, Autogenes Training- und Progressive Muskelentspannungskursen in Gelsenkirchen.
Gemeinsam können wir den Frühlingsbeginn nutzen, um Körper und Seele zu stärken – sanft, achtsam und in Ihrem Tempo.
Möchten Sie mehr erfahren oder sich für einen Kurs anmelden?
Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf. Ich freue mich, Sie ein Stück durch diese besondere Jahreszeit zu begleiten. 🌱✨